Ratgeber · Diskriminierung

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Sexuelle Belästigung kann in Worten, Nachrichten, Bildern oder körperlichem Verhalten liegen.

Bossingschutz24 – Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Worum es rechtlich geht

Das AGG stellt auf unerwünschtes sexuell bestimmtes Verhalten und die Verletzung der Würde ab. Für Schutzmaßnahmen und Ansprüche sind der konkrete Vorgang, Belege, Mitteilungen an den Arbeitgeber und dessen Reaktion bedeutsam.

Bei einer möglichen Benachteiligung sind Vergleichssituationen, zeitliche Zusammenhänge und geschützte Merkmale wichtig. Kurze Ausschlussfristen machen eine frühe Prüfung besonders sinnvoll.

Was für die Prüfung hilfreich ist

  • konkreter Vorgang und genauer Zeitpunkt
  • mögliche Vergleichspersonen
  • Wortlaut von Äußerungen oder Nachrichten
  • Kenntnis und Reaktion des Arbeitgebers
  • Datum, an dem Sie von der Benachteiligung erfuhren

Fehlt Ihnen davon etwas, müssen Sie nicht warten. Halten Sie zunächst fest, was sicher bekannt ist. Offene Punkte können später gezielt ergänzt werden.

Der nächste sinnvolle Schritt

Eine strukturierte, vertrauliche Dokumentation ermöglicht eine Prüfung ohne unnötige Wiederholungen.

Handeln Sie bei einer Kündigung, einer angekündigten Personalmaßnahme oder einer möglichen kurzen Ausschlussfrist nicht allein nach diesem Überblick. Solche Fristen müssen für Ihren konkreten Fall gesondert geprüft werden.

Wie BS24 Sie unterstützt

BS24 erfasst Anlass, Vergleichssituationen, Zeitpunkt und Belege in einer festen Struktur. Kurze Fristen und weitere Schutzvorschriften können dadurch früh erkannt werden.

Dieser Beitrag gibt eine erste Orientierung. Welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind, hängt vom konkreten Verlauf, den verfügbaren Belegen und Ihrem Ziel ab.