Ratgeber · Beweise
Ein Mobbing-Tagebuch richtig führen
Ein Mobbing-Tagebuch ist dann hilfreich, wenn es konkrete Tatsachen festhält und nicht nur Bewertungen sammelt.

Worum es rechtlich geht
Zu jedem Eintrag gehören Datum oder Zeitraum, Ort oder Kommunikationsweg, Beteiligte, möglichst genauer Wortlaut, Ablauf, eigene Reaktion, Zeugen und zugehörige Unterlagen. Spätere Ergänzungen sollten erkennbar bleiben.
Beweise entstehen selten durch ein einzelnes Dokument. Aussagekräftig wird die Gesamtschau aus zeitnahen Notizen, vorhandenen Unterlagen, Zeugen und den Reaktionen der Beteiligten.
Was für die Prüfung hilfreich ist
- Datum und Ort des Vorfalls
- möglichst genauer Wortlaut
- Namen und Wahrnehmung möglicher Zeugen
- zugehörige E-Mails, Schreiben oder Nachrichten
- Ihre unmittelbare Reaktion und spätere Schritte
Fehlt Ihnen davon etwas, müssen Sie nicht warten. Halten Sie zunächst fest, was sicher bekannt ist. Offene Punkte können später gezielt ergänzt werden.
Der nächste sinnvolle Schritt
Der BS24-Fall-Assistent bildet diese Struktur digital ab und verbindet Einträge direkt mit Belegen.
Handeln Sie bei einer Kündigung, einer angekündigten Personalmaßnahme oder einer möglichen kurzen Ausschlussfrist nicht allein nach diesem Überblick. Solche Fristen müssen für Ihren konkreten Fall gesondert geprüft werden.
Wie BS24 Sie unterstützt
Im Fall-Assistenten wird jeder Vorfall mit Datum, Beteiligten, Zeugen und Unterlagen erfasst. So entsteht aus vielen Einzelheiten eine prüfbare Chronologie.
Dieser Beitrag gibt eine erste Orientierung. Welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind, hängt vom konkreten Verlauf, den verfügbaren Belegen und Ihrem Ziel ab.